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Anmelden, dabei sein: VFFOW-Seminar in Sankelmark

Pestabwehr im Jahr 1709:
Pestabwehr im Jahr 1709: Ausschnitt aus dem Titelblatt eines Königlichen Reglements zur Abwehr der Pest (Königsberg 1709). Quelle: GStA XX. HA, EM 107, Nr.9

Familiengeschichte - Ortsgeschichte - Regionalgeschichte
Seminar mit dem Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen vom 31. Januar bis 2. Februar 2020


EINLADUNG
Auf der Suche nach ihren Wurzeln stoßen Familienforscher auf die verschiedenen konfessionellen und ethnischen Bevölkerungsgruppen, die Ost- und Westpreußen geprägt haben. Was mit der Suche nach familiären Daten beginnt, führt nicht selten zur Geschichte des Ortes und der Region. Der Umgang mit wenig bekannten Quellen in in- und ausländischen Archiven und im Internet sowie die Frage nach der Aussagekraft der Forschungsergebnisse gehören daher zum Alltag des Familiengeschichtsforschers. Anfängern und Profis möchten wir den Austausch ermöglichen und Hinweise auf Methoden sowie neue Quellen zur Erforschung ihrer Familiengeschichte geben. Herzlich willkommen!

PROGRAMM
Freitag, 31. Januar 2020
15.30 Kaffee, Tee und Kuchen
16.00 Begrüßung und Einführung
Dr. Christian Pletzing, Sankelmark, und Reinhard Wenzel, Celle

16.30 Unangemessene Begehrlichkeiten und unlautere Manipulationen. Die preußische Landreform von 1807 und die Akten der Regulierungsbehörde als Quelle für die Familienforschung
Viktor Haupt, Berlin

18.00 Abendessen

19.00 Faszination Familienforschung – Crowd Searching. Eine neue Hilfe für Forschung in Ost- und Westpreußen
Kurt-Günter Jörgensen, Flensburg
anschl. Nach(t)gespräche in der „Klause“

Samstag, 1. Februar 2020
ab 7.30 Frühstück
9.00 Die Abstimmung 1920 in Westpreußen - Wählerlisten und Archivalien aus polnischen Staatsarchiven als Quelle
Arkadiusz Wełniak, Tczew/Dirschau

10.30 Kaffee-/Teepause, Erfrischungen

11.00 Familysearch: Quellen und Forschungsmöglichkeiten
Klaus-Dieter Fritzsch, Langwedel

12.30 Mittagessen

14.30 Arbeitsgruppen
A Wie beginne ich mit der Familienforschung?
(Dr. Christian Pletzing)
B Forschungen im Staatsarchiv Allenstein / Olsztyn (Freya Rosan)
C Familienforschung im Geheimen Staatsarchiv, Berlin
(Janina Kunze)
D Regionale und thematische Forschungsthemen

16.00 Kaffee, Tee und Kuchen
16.30 Fortsetzung der Arbeitsgruppen
18.00 Abendessen - anschl. Nach(t)gespräche in der „Klause“

Sonntag, 2. Februar 2020
ab 7.30 Frühstück
9.00 Die Große Pest in Ostpreußen: Vorkehrungen, Abwehr, Verlauf und Ende
Erwin Wittenberg, Köln

10.30 Kaffee-/Teepause, Erfrischungen
11.00 Büsum, Frisches Haff, Kärnten, Mamonowo – und andere Aspekte ländlicher Familienforschung am Beispiel des Kreises Heiligenbeil
Georg Jenkner, Detmold
12.30 Mittagessen, anschließend Abreise
Programmänderungen vorbehalten

REFERENTEN

Klaus-Dieter Fritzsch
, geboren 1953 in Thüringen, 1958 Flucht aus der DDR, Sonderschullehrer und Dozent seit 1987 an der VHS in Bremen und Umgebung. Im Nebenberuf Genealoge mit Erfahrungen in Ost- und Westpreußen und Stammbaumzeichner.

Viktor H. Haupt, geboren 1959 in Ostholstein, in Berlin freiberuflich tätig im Bereich Buchhaltung und Steuern, forscht seit über 20 Jahren in allen erreichbaren Archiven nach seinen Vorfahren (hauptsächlich aus dem Samland und den Kreisen Pr. Eylau, Bartenstein, Gerdauen) und kann auf über 500 Jahre Familiengeschichte in Ostpreußen zurückblicken.

Kurt-Günter Jörgensen war einige Jahrzehnte Wirtschaftsingenieur in der Unternehmensleitung eines Industriebetriebs. Jetzt geht er einer freiberuflichen Beschäftigung als Genealoge nach. Er forscht in Ostpreußen, ist 2. Vorsitzender im
VFFOW und als Sprecher des AhnenforscherStammtisches in Flensburg zudem Experte für Forschungen im alten Herzogtum Schleswig.

Georg Jenkner, geboren 1951 in Oldenburg/Holstein, Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt und zuletzt als Unternehmensberater, Coach und Interim Manager tätig, befasst sich seit über 45 Jahren mit Familienforschung in der deutschen Sprachinsel Bielitz-Biala, Ostpreußen und dem ehemaligen Fürstentum Lippe.

Arkadiusz Wełniak, geboren 1973 in Tczew/Dirschau, Historiker und Dipl. Archivar, war in den Jahren 1999-2010 Archivar und Abteilungsleiter im Staatsarchiv Malbork/Marienburg, 2011-2016 freiberuflicher Mitarbeiter und ist seit 2017 als Genealoge in der Erbenermittlung GEN GmbH Berlin tätig.

Erwin Wittenberg, Jahrgang 1946, arbeitete als Fluglotse und betreibt seit 1992 Familienforschung im nördlichen Ostpreußen – schwerpunktmäßig im Memelland und im Kreis Elchniederung. Sein besonderes Interesse gilt den Mennonitengemeinden in Preußisch-Litauen.

ANMELDUNG
Bitte melde dichper Fax, telefonisch oder per E-Mail an.
Tagungsnummer: 1-20.
Seminarorganisation Marion Clausen, Tel.: 04630-55110
E-Mail: office@academiabaltica.de
Kosten: Die Tagungsgebühr beträgt je Person: mit Übernachtung und Mahlzeiten
im Einzelzimmer: ............................. € 213,00
im Doppelzimmer: ............................ € 201,00
ohne Übernachtung/Frühstück: ....... € 176,00
Schüler/Studenten (bis 30 Jahre),
Arbeitslose ........................................ € 90,00

Wichtiger Hinweis: Erstbesucher von Veranstaltungen des Akademiezentrums erhalten 20 % Preisnachlass.

STORNIERUNG
Bei einer Absage 10-4 Tage vor Beginn der Veranstaltung berechnet die Akademie 15 % der Tagungsgebühr, bei 3-1 Tag(en) vor Beginn 25 %, ab dem Anreisetag 50 %. Reist eine angemeldete Person ohne Mitteilung nicht an, ist der gesamte Veranstaltungspreis fällig.

ANREISE
Das Akademiezentrum Sankelmark liegt an der ehemaligen Bundesstraße 76 und heutigen Landesstraße 317 rund 9 Kilometer südlich von Flensburg.
Autofahrer erreichen die Akademie am einfachsten die Autobahn Hamburg-Flensburg-Kolding (A7), Anschlussstelle Nr. 4 Tarp. Weiter auf der U 46 Sörup bis zum Kreisverkehr: Von dort der U 67 in Richtung Flensburg folgen, bis nach ca. 6 km ein Hinweisschild den Weg zur Akademie weist. Falls dein Navigationsgerät den Akademieweg nicht kennt, gib bitte „Bundesstraße 76 Haus Nr. 6“ ein und folge der Beschilderung.
Bahnreisende fahren bis zum Bahnhof Flensburg. Von dort ist die Akademie Sankelmark mit dem Taxi (Kosten ca. 17,00 EUR; wir empfehlen „Minicar“, Tel. 0461-44444) oder mit den Buslinien 4810 Schleswig/Kiel und 1550
Tarp/Eggebek zu erreichen.
Bilister fra Danmark kommer lettest til akademiet via grænseovergangen ved Krusaa. Man følger ringvejen uden om Flensborg til Schleswig-Flensburg Weiche/Jarplund-Weding. Herfra følges skiltene mod Schleswig. Et henvisningsskilt markerer frakørslen til akademiet til højre (man skal ikke ind i landsbyen Sankelmark).

KONTAKT
image002Akademie Sankelmark · Europäische Akademie Schleswig-Holstein
Academia Baltica
Europe Direct-Informationszentrum Südschleswig
Akademieweg 6 · 24988 Oeversee
Tel. +49 4630 55110 · Fax +49 4630 55199
office@academiabaltica.de www.eash.de · www.academiabaltica.de