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Neue Website des VFFOW am Netz

Familienforscher mit modernem Web-Auftritt

Reinhard Wenzel, 1. Vorsitzender des VFFOW:
Reinhard Wenzel, 1. Vorsitzender des VFFOW: "Mit unserer neuen Website zeigen wir, wie aufgeschlossen, frei von nationalem Dünkel und auf ein friedliches Zusammenleben ausgerichtet der VFFOW ist."

(Hamburg) - Mehr als 40 Prozent aller Bundesbürger haben Verwandte mit Wurzeln im ehemaligen Ost- und Westpreußen. Die Wahrscheinlichkeit ist deshalb groß, dass auch du einige deiner Vorfahren auf dieser Site des VFFOW wiederfinden kannst.“ Mit dieser Aussage weckt der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen (VFFOW) gleich zu Beginn seines neuen Web-Auftritts Neugier und Interesse. Und tatsächlich zeigen schon die ersten Seiten unter vffow.de, wie jeder Interessierte sich mit nur wenigen Klicks Namen, Lebensdaten und sogar Dokumente zum Leben seiner Vorfahren auf den heimischen Bildschirm zaubern kann.

Da der Verein schon in wenigen Jahren seinen 100. Geburtstag feiern wird, kommt dieser digitale Neuauftritt den Machern rund um den 1. Vorsitzenden Reinhard Wenzel aus dem niedersächsischen Celle „genau zur richtigen Zeit“. Denn so könne man „zeigen, wie aufgeschlossen, frei von nationalem Dünkel und auf ein friedliches Zusammenleben ausgerichtet“ sein Verein sei. Rund 1.000 Mitglieder aus ganz Deutschland zählt der VFFOW inzwischen, auch Mitglieder aus dem Ausland nehmen lebhaft Anteil an der Arbeit ihres Vereins. Wenzel: „Da sich inzwischen viele Menschen mit der Erforschung ihrer Familiengeschichte befassen, können wir mit unseren neuen Website auch Anfänger erreichen. Es macht uns stolz, dass wir fast jedem von ihnen etwas bieten können.“ Doch auch langjährige Familien- und Regionalgeschichtsforscher, so Wenzel, hätten sich schon lobend über die Qualität der unter vffow.de angebotenen Informationen geäußert. Es vergehe seit dem Freischalten der neuen Site kein Tag, „an dem wir uns nicht über viele neue Besucher der Site und auch über neue Mitglieder freuen dürfen“.

Das Informationsgebot reicht von mehreren online-Datenbanken bis hin zu aktuellen Nachrichten aus dem Forschungsgebiet, dem ehemaligen Ost- und Westpreußen, d.h. aus polnischen, russischen und litauischen Regionen. Eine Fülle ausgesuchter Links zu familienkundlichen Quellen und Vereinen, sowie Aufsätze zu ausgesuchten Schwerpunkten gibt es ebenso wie seltene Literatur zum Download.

Von besonderer Bedeutung ist den Machern der modernen Site der völkerverbindende Aspekt ihrer Arbeit: Sowohl Ost- als auch Westpreußen waren ein Schmelztigel vieler Kulturen, Zuwanderer unterschiedlicher Ethnien und Religionen kamen im Lauf der Vergangenen Jahrhunderte in das Gebiet. „Familienforschung in Ost- und Westpreußen ist für uns deshalb heute ein Mittel, nationale Grenzen zu überwinden und mit Partnern aus Polen, Litauen und Russland zusammenzuarbeiten“, heißt es deshalb im Begleittext der Site.

Freya Rosan, die das Projekt für den Verein federführend organisiert hat, betonte zur Vorstellung von vffow.de: „Diese Website wird täglich aktualisiert. Denn schließlich erreichen uns auch täglich neue Nachrichten zu unserem Forschungsgebiet: Fotos, Namen und Lebensdaten, wissenschaftliche Abhandlungen, Berichte und vieles mehr. Wir bemühen uns, das wichtigste davon auf unserer Site abzubilden.“ Denn Familienforschung bedeute für den VFFOW auch die Sicherung von Quellen und deren Auswertung. Dazu sei es erforderlich, Schrift- und Bildquellen der Vergangenheit zu finden und zu verstehen. Freya Rosan: „Hier leisten wir Unterstützung, indem wir Quellen und Hilfsmittel veröffentlichen, Kontakte und Expertenwissen vermitteln – denn gemeinsam kann man mehr bewegen.“ (cg)