Sie sind hier: Startseite

Aktuelles Thema

VfFOW-Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2019

Jahreshauptversammlung des VFFOW: Familienforschung mit moderner Technik

(Lüneburg) - Die digitale Zukunft der Familienforschung stand ganz im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des „Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e.V.“ am 12. Oktober 2019 in Lüneburg. Der VFFOW ist einer der ältesten genealogischen Vereine in Deutschland. Er will nun seine Anstrengungen verstärken, seine Arbeit noch intensiver den Möglichkeiten digital unterstützer Forschung und Verbreitung anzupassen.

Ein modernsten Ansprüchen genügender Internet-Auftritt gehört dazu, und erfuhr die Tagung am 12. Oktober gleich nach dem einführenden Kurzvortrag von Dr. Joachim Mähnert zum Ostpreußischen Landesmuseum einen weiteren Schwerpunkt mit der Vorstellung der neuen Homepage des Vereins. Freya Rosan stellte die neue Site vor, an der sie intensiv mitarbeitet. Die Referentin kümmert sich zusammen mit einem Team von erfahrenen Web-Profis federführend um das Projekt „Neuauftritt des VFFOW im Internet“.

In wenigen Jahren wird der 1925 im ostpreußischen Königsberg gegründete Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen, kurz VFFOW, sein 100 jähriges Bestehen feiern. Rechtzeitig vor diesem Jubiläum stellte der durch eine große Zahl an familienkundlichen Publikationen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Verein nun die Weichen, um seinen Weg in das digitale Zeitalter fortzusetzen.

Die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung enthielt daher - neben den üblichen Regularien - Punkte wie „Nutzung elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten und Datenschutz: Homepage, Mailingliste, Mitgliederverzeichnis, Datenbank, Facebook“. Auch den Übergang ins digitale Zeitalter der hunderte von genealogischen Fachbüchern umfassenden Bibliothek des auch als Herausgeber tätigen Vereins hat der Vorstand fest im Blick: „Stand und Perspektiven der Vereinsveröffnetlichungen“ lautete daher ein weiterer Tagesordnungspunkt. Spannend war es allemal. Denn noch ist nicht jedem der zahlreichen Mitglieder des Traditionsvereins klar, wie die analogen Schriften (Zeitschrift „Altpreußische Geschlechterkunde NF“, „Familienarchiv“ und die zahlreichen Sonderschriften“ ihre herausragende Stellung für die Familienforschung auch jenseits gedruckter Ausgaben weiter festigen können. (cg)