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Neues im Museumsladen

Das Kulturzentrum Ostpreußen mit Sitz in Ellingen/Bayern leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Pflege ostpreußischen Kulturgutes. In diesem Zusammenhang hat das Kulturzentrum Ostpreußen auch diverse Publikationen herausgebracht, die online über den "Museumsladen" zu bestellen sind.

Ein Besuch lohnt sich - und hoffentlich auch bald wieder persönlich, wenn sich die Türen zum Museum wieder für die Besucher öffnen dürfen.

(FR/SK)

Historisches Kalenderblatt

Unter dem Titel "Historisches Kalenderblatt" veröffentlicht das Kulturzentrum Ostpreußen zu besonderen Anlässen Interessantes aus dem Leben und Wirken berühmter Ostpreußen.

Das neueste Kalenderblatt beschäftigt sich anlässlich des 125. Geburtstages und 60. Todestages mit dem aus Königsberg/Pr. stammenden berühmten Filmkomponisten Werner Richard Heymann. Lesen Sie weiter im historischen Kalenderblatt ...

Werner R. Heymann.jpg
Von "Archive at the Academy of Arts, Berlin / Duehrkopp" http://www.heymann-musik.de/
Gemeinfrei, Link


Andreas Kossert - nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2021

Der durch seine Veröffentlichungen über Masuren (2001) und Ostpreußen (2005) bekannte Kossert, erhielt begeisterte Reaktionen. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet "Preußen, Deutsche und Polen? Die Masuren im Spannungsfeld des ethnischen Nationalismus 1870-1956" und gehört in den Bücherschrank jedes Masurenforschers.

Zuletzt erschienen von ihm der Bestseller „Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945“ (2008) sowie „Ostpreußen. Geschichte einer historischen Landschaft“ (2014).

In seinem aktuellen Buch "Flucht" stellt Andreas Kossert die Flüchtlingsbewegung des frühen 21. Jahrhunderts in einen großen geschichtlichen Zusammenhang. Immer nah an den Einzelschicksalen zeigt Kossert, welche existenziellen Erfahrungen von Entwurzelung und Anfeindung mit dem Verlust der Heimat einhergehen. Ob sie aus Ostpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind handelnde Personen der Weltgeschichte.

Siehe: https://www.deutscher-sachbuchpreis.de/aktuelles-jahr/2021/flucht


Westpreussisches Landesmuseum - Ab dem 09.03.2021 wieder geöffnet

Liebe Westpreußen-Forscherinnen und -forscher,

das Westpreußische Landesmuseum ist ab dem 9. März 2021 wieder für Publikum geöffnet. Es heißt:

"Aufgrund der Coronaschutzverordnung ist der Museumsbesuch bis auf Weiteres mit einigen Auflagen verbunden. Wir bitten Sie daher, vor Ihrem Besuch einen Termin zu buchen. Sie erreichen uns zu diesem Zweck während der Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02581/92777-0.

Während Ihres Besuchs in unserem Haus bitten wir um die Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Das Tragen einer medizinischen Maske ist ebenso notwendig. Das Museum ist dazu verpflichtet, Ihre Kontaktdaten aufzunehmen.

Besonders herzlich möchten wir Sie dazu einladen, unsere derzeitige Sonderausstellung »Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler*innen im Exil 1933 – 1945« zu besuchen. Die Ausstellung wird noch bis zum 11. April 2021 zu sehen sein.

Das Westpreußische Landesmuseum präsentiert in dieser Ausstellung Werke von Maler*innen, die aus den damals deutschen Gebieten Pommern, Posen, Schlesien, West- und Ostpreußen stammten. Sie gehörten zu der namhaften Gruppe der Kulturschaffenden, die zwischen 1933 und 1945 vor den Repressionen und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ins Ausland flohen. Einige von ihnen erreichten das rettende Exil allerdings nicht mehr. Sie wurden interniert und in Konzentrationslagern ermordet."

Die Adresse des Westpreußischen Landesmuseums lautet:
Franziskanerkloster
Klosterstraße 21
48231 Warendorf


Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem virtuellen Rundgang durch das Westpreußische Landesmuseum? Den Anfang macht dabei ein Gang durch die Ausstellungsabteilung "Handel und Industrie". Diese virtuelle Entdeckungstour gibt einen Einblick in die mittelalterliche Hanse mit den Hansestädten Danzig, Elbing, Kulm und Thorn und reicht bis ins Industriezeitalter.

Lassen Sie sich inspirieren und folgen Sie diesem virtuellen Museumsrundgang.


Ein großer Schritt ist gelungen ...

Die "Ost- und Westpreußen-Forscherdatei - OWF" ist ab sofort freigeschaltet!

Geht das denn? Kostenlos und auf einfache Weise die eigenen Familiendaten dauerhaft sichern, mit vielen anderen teilen und so gemeinsam Lücken im eigenen Stammbaum füllen? Ja! Denn Schwarmwissen eröffnet auch uns Familienforschern neue Perspektiven, und zusammen haben wir es geschafft:

Ab sofort kannst du deine familienhistorischen Daten dauerhaft und kostenlos verlässlich in unserer neuen Datenbank speichern! Jeder, der sich bereits mit der Erforschung seiner Familie befasst hat, kann sich hier an dem neuen Datenprojekt unseres Vereins beteiligen! Werde auch Du zum Datenspender und erhalte dafür unmittelbar Zugang zur wachsenden Gedcom-Sammlung des VFFOW!


Telefonbuch aus dem Jahr 1914

Der VFFOW hat für seine Mitglieder ein besonderes Werk gesichert:
Ein annähernd 1.000-seitiges Telefonbuch aus dem Jahr 1914 mit allen (!) Teilnehmern aus den Fernsprechnetzen in den Oberpost-Direktionsbezirken Bromberg, Danzig, Gumbinnen, Königsberg und Köslin! Viele Tausend Familiennamen, Adressen, Firmen, Behörden und Berufsangaben aus der Zeit vor dem I. Weltkrieg können nun in dieser sorgfältig überarbeiteten PDF-Datei im Volltext durchsucht werden.

Mitglieder des VFFOW können sich dieses phantastische Werk, zu dem fleißige polnische Archivare die Grundlagen geliefert haben, ab sofort kostenlos für den eigenen Gebrauch im PDF-Format downloaden (Zugang über den internen Mitgliederbereich erforderlich):
https://www.vffow.org/common/special/login.html


25.01.2021, 13:00 Uhr - Virtuelle Eröffnungsfeier des Hauses Unter den Linden der Staatsbibliothek zu Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr gerne hätten wir den feierlichen Eröffnungsakt unseres Hauses Unter den Linden mit vielen geladenen Gästen im wunderschön wiederhergestellten Gebäude der Staatsbibliothek zu Berlin begangen. Nun aber stellen wir uns den besonderen Zeiten mit besonderen Maßnahmen und laden Sie ganz herzlich ein zur Teilnahme am Livestream der Eröffnungsfeier

am 25. Januar 2021 um 13 Uhr in unserem YouTube-Kanal!

Es sprechen:

Hermann Parzinger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Begrüßung
Monika Grütters MdB Staatsministerin für Kultur und Medien - Grußwort
Wolfgang Schäuble MdB Präsident des Deutschen Bundestages - Festansprache
Barbara Schneider-Kempf Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Grußwort

Im Anschluss nehmen wir Sie mit auf einen kurzen virtuellen Rundgang durch das Gebäude.

Seien Sie live dabei: https://youtu.be/RlzV31PX-BM. Der Stream ist danach permanent aufrufbar unter dieser Adresse.

Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands, die sukzessive auch die Wiedervereinigung der zwei Hälften der traditionsreichen, 1661 gegründeten Berliner Staatsbibliothek mit sich brachte, ist die Generalsanierung des monumentalen Stammhauses Unter den Linden abgeschlossen. In eineinhalb Jahrzehnten hat die Staatsbibliothek, Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dieses größte Gebäudegeviert in der Mitte Berlins saniert und erweitert. Sobald es die Bestimmungen zum Schutz vor der Pandemie erlauben, öffnet eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt wieder ihre großen, schmiedeeisernen Tore:

Für Forschung und Kultur!

Vor sieben Jahren bereits feierten wir Eröffnung: damals war es die Einweihung des Herzstücks, des neuen transluzenten Lesesaals. Ab heute nun lässt sich erleben, wie die gesamte historische Bausubstanz behutsam und denkmalgerecht modernisiert wurde. Das Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek: grandiose Baukunst des frühen 20. Jahrhunderts, ausgestattet mit der technischen und logistischen Infrastruktur von heute. Lesen und Forschen in spektakulärem Ambiente:

Seien Sie herzlich willkommen!

© Barbara Schneider-Kempf, Staatsbibliothek zu Berlin


Archäologie zu zweit: Forschung im ehemaligen Ostpreußen

Der Leitende Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Prof. Dr. Dr. h.c. Claus von Carnap-Bornheim, spricht in der von den Landesmuseen initiierten Reihe "Archäologie zu zweit" mit Dr. Timo Ibsen über dessen archäologische Arbeit im ehemaligen Ostpreußen. Das Gebiet mit seinen großen Bernsteinvorkommen ist von einer dramatischen Forschungsgeschichte geprägt. Nähere Informationen zum Projekt sind über den Link akademieprojekt-baltikum.eu erhältlich.


Internationaler Forschungsdialog
Am 02. Dezember 2020 startete unser Dachverband DAGV in Kooperation mit der International German Genealogy Partnership (IGGP) den 1. IGGP-Forschungsdialog im Rahmen eines Online-Webinars. Hier bekam der VFFOW als erster Mitgliedsverein die Gelegenheit, sich und sein Forschungsgebiet Ost- und Westpreußen einem internationalen Publikum vorzustellen und die vielen Forschungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Über achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa, den USA, Brasilien und Australien hatten sich zugeschaltet.
Unser Vorstandsmitglied
Freya Rosan, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung, führte mit einer Powerpoint-Präsentation in das Thema ein und beantwortete im Anschluss daran die Fragen der Teilnehmer. Auch die Möglichkeit, seine eigenen Forschungen zu vertiefen, im Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. mitzuarbeiten und Mitglied zu werden, interessierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir stellen hiermit jedem Interessierten die Präsentation sowohl in der deutschen Fassung als auch in der englischen Fassung zum Download zur Verfügung.


20.12.2020: Wieder online - Danziger Genealogische Tafeln

Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namentafeln vom 14. - 18. Jh. (zusammengestellt von Dorothea Weichbrodt, geb. v. Tiedemann)
Zur Datenbank ->

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15.12.2020 - Pressemitteilung der IGGP

Die International German Genealogy Partnership freut sich, ankündigen zu können, dass die International German Genealogy Conference 2021, die zuvor aufgrund der COVID-19-Pandemie als Präsenz-Veranstaltung abgesagt wurde, nun virtuell vom 17. Juli bis 24. Juli 2021 mit dem Thema "Researching Together Worldwide - Weltweit gemeinsam forschen" stattfinden wird.

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  • Der nächste Knüller ist da!

    Die im früheren Treuburg von Albrecht Czygan herausgegebene "Treuburger Zeitung" hatte über mehrere Jahre eine Beilage für Familienforscher. Diese wurde bis 1940 in sechs Heften zusammengefasst und unter dem schnurrigen Titel "Aus Treuburgs Okelkammer" herausgegeben. Eine der seltensten familienkundlichen Schriften Ostpreußens. Dank der Hilfe der Erben von Albrecht Czygan wird sie ab sofort zum kostenlosen Download angeboten: Eine unglaubliche Fülle an regionalhistorischen Fundstücken, Informationen über Personen, Orte und Lebensgewohnheiten!

  • Sensation: Corpstafel der Littuania zu Königsberg!

    Viele Lebensgeschichten von Studenten der Königsberger Universität seit dem Jahr 1820 finden sich in dieser "Corpstafel der Littuania zu Königsberg", die Dr. jur. Walter Passauer 1935 zusammengestellt hat. Eine wahre Fundgrube für Familienforscher! Unser Dank dafür gilt Hans-Peter Schawaller, der uns die Daten zur Verfügung stellte.

  • Die Pest in Ostpreußen

    Auf unserer Medienseite: Die Geschichte der Pest in Ostpreußen - vom Pestjahr 1549 bis zur Großen Pest der Jahre 1708 - 1710: Das Werk von Wilhelm Sahm aus dem Jahr 1905 zeigt in beeindruckender Weise die Not unserer Vorfahren in einer schlimmen Zeit. Mit aufschlussreichen Statistiken und einem Ortsregister.
    Wir stoßen fast täglich auf längst vergriffene Schriften, die uns wichtige Informationen über Menschen aus unserem Forschungsgebiet und deren Lebensverhältnisse liefern. "Die Geschichte der Pest in Ostpreußen" ist ein solches Buch.



09.06
2021

18:00 - 19:45 "Wir letzten Kinder Ostpreußens - Zeugen einer vergessenen Generation"

© Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie sehr herzlich ein zu unserer Online-Abendveranstaltung „Wir letzten Kinder Ostpreußens – Zeugen einer vergessenen Generation“ am 09. Juni 2021 um 18:00 Uhr mit Freya Klier und Dr. Christopher Spatz. Es moderiert der Journalist Jochen Markett.

1945 begann die systematische Vertreibung der Deutschen aus sowjetisch besetzten Gebieten wie Ostpreußen. Auch zu Verschleppungen ist es gekommen. Willkürliche Übergriffe, Morde, Vergewaltigungen, Enteignungen, Demütigungen und Hunger trafen die Betroffenen. Neben den Strapazen der Flucht und dem Verlust der Heimat folgte meist ein Neuanfang mit leeren Händen.

Was bedeutet es, entwurzelt zu sein? Wie erlebt man das Ankommen in einem neuen System? Und wie beeinflusst dies das weitere Leben? Weshalb wurde das Schicksal der Vertriebenen so lange tabuisiert? Und wie steht es um die Aufarbeitung dieser Geschichte heute?

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Zitat des Tages

  • „Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der höchste Grad der Liebe zur Heimat dadurch dokumentiert wird, daß man sich in Haß verrennt gegen diejenigen, die sie in Besitz genommen haben, und daß man jene verleumdet, die einer Versöhnung zustimmen.... Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben ohne zu besitzen.”

    Kindheit in Ostpreußen
    Marion Dönhoff, 1988

  • „Heimat ist für die meisten Menschen etwas, das vor aller Vernunft liegt und nicht beschreibbar ist.” (Marion Gräfin Dönhoff)

  • Ernst Wiechert: "Ja, ein großer Jäger war ich damals, und selten wohl war der Wald so sehr einem Kinde Haus und Hof wie mir. Moore lagen in ihm, deren fremdartige Namen schon etwas Lockendes und Bezauberndes für mich hatten: die Padolisken, die Jeschurkowkenbrüche, der Jektscharek, das Baranij Bjell." (aus: Wälder und Menschen, Langen Müller 2007)

  • „Niemand kann heute mehr hoffen, daß die verlorenen Gebiete je wieder deutsch sein werden. Wer anders denkt, der müßte schon davon träumen, sie mit Gewalt zurückzuerobern.”

    Ein Kreuz auf Preußens Grab
    Marion Dönhoff, DIE ZEIT, 20.11.1970