Wolfskinder in Sachsen - Eine Spurensuche

Auch oder gerade in schwierigen Zeiten sollten wir eines nicht vergessen:

Unser kulturelles Erbe wurde durch unsere Vorfahren geprägt und unsere Vorfahren prägten uns. Vergessen oder versäumen wir es, unser enorm vielfältiges kulturelles Erbe zu bewahren, fehlt unseren Nachkommen ein wesentlicher Baustein, um sich selbst individuell entwickeln zu können.

Ein wichtiger Baustein gegen das Vergessen sind Ausstellungen, in diesem speziellen Fall eine Wanderausstellung. Gefördert durch den Freistaat Sachsen konnte die Wanderausstellung

"Wolfskinder in Sachsen - eine Spurensuche"

fertiggestellt werden. Dr. Jens Baumann, Beauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen, erklärte zu dieser Wanderausstellung folgendes:


"Durch die rührige Arbeit der stellvertretenden Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau, Prof. Dr. Ruth Leiserowitz, ist die über meinen Bereich geförderte Wolfskinderausstellung mit einer Begleitbroschüre fertig. Sie zeigt das Leid der Wolfskinder, die Hilfe in Litauen und stellt die besonderen Bezüge zu Sachsen wie auch das Leid heutiger Flüchtlingskinder dar..."

Aufgrund der anhaltenden Situation (Der Ausstellungskatalog ist unter der Website https://www.smi.sachsen.de/download/wolfskinder_katalog.pdf einsehbar.

Initiator der Ausstellung ist der Wolfskinder-Geschichtsverein Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz/Landesverband Sachsen e.V.